Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: Februar 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die zwischen
Robin Schaarschmidt
DXMedia360.com
Romain-Rolland-Str. 122
13089 Berlin
E-Mail: robin@dxmedia360.com
(nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Website dxmedia360.com geschlossen werden.
(2) Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen.
(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
(4) Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(5) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
(1) Der Anbieter bietet über die Website dxmedia360.com digitale Produkte und Dienstleistungen im Bereich KI-gestütztes Marketing an, insbesondere:
- Digitale Kurse und Lernmodule: Online-Kurse zu Themen wie Website-Erstellung, Paid Advertising, Organic Growth und Enterprise-Marketing.
- KI-gestützte Tools: Prompt-Generatoren, Chatbots und andere KI-basierte Hilfsmittel zur Unterstützung von Marketing-Aktivitäten.
- Beratungsleistungen: Individuelle Beratung und Coaching im Bereich Online-Marketing (soweit angeboten).
(2) Die genaue Beschreibung der jeweiligen Leistung ergibt sich aus der Produktbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt der Bestellung.
(3) Kostenlose Inhalte (z.B. Einführungsmodule) sind unverbindlich und können jederzeit vom Anbieter geändert oder entfernt werden.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.
(2) Der Kunde gibt durch Klicken des Bestell-Buttons ein verbindliches Kaufangebot ab. Vor Absenden der Bestellung hat der Kunde die Möglichkeit, seine Eingaben zu überprüfen und zu korrigieren.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot des Kunden durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail annimmt oder die Leistung erbringt (z.B. durch Freischaltung des Zugangs zu digitalen Inhalten).
(4) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss zusammen mit den AGB per E-Mail zugesandt. Darüber hinaus wird der Vertragstext auf der Website archiviert und kann vom Kunden über seinen passwortgeschützten Kundenbereich abgerufen werden.
(5) Die Vertragssprache ist Deutsch.
§ 4 Nutzerkonto und Registrierung
(1) Für die Nutzung bestimmter Dienste ist die Einrichtung eines Nutzerkontos erforderlich. Die Registrierung ist kostenlos.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
(3) Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten verantwortlich und hat diese vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde haftet für alle Aktivitäten, die über sein Nutzerkonto vorgenommen werden, es sei denn, er hat den Missbrauch nicht zu vertreten.
(4) Ein Nutzerkonto ist nicht übertragbar. Die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist untersagt.
(5) Der Anbieter behält sich das Recht vor, Nutzerkonten bei Verstößen gegen diese AGB oder bei Verdacht auf Missbrauch zu sperren oder zu löschen.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Alle auf der Website angegebenen Preise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit anwendbar. Da der Anbieter Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG ist, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(2) Die Zahlung erfolgt über die angebotenen Zahlungsmethoden (z.B. Kreditkarte, PayPal, SEPA-Lastschrift) über den Zahlungsdienstleister Stripe.
(3) Der Kaufpreis ist sofort mit Vertragsschluss fällig, sofern nicht anders vereinbart.
(4) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Bei Verbrauchern beträgt der Verzugszinssatz 5 Prozentpunkte, bei Unternehmern 9 Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz.
(5) Dem Kunden steht ein Aufrechnungsrecht nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind.
§ 6 Lieferung und Bereitstellung digitaler Inhalte
(1) Digitale Inhalte (z.B. Kurse, Module, Tools) werden dem Kunden nach Zahlungseingang online zur Verfügung gestellt, indem der Zugang zu den entsprechenden Bereichen der Website freigeschaltet wird.
(2) Der Kunde erhält eine Bestätigung über die Freischaltung per E-Mail.
(3) Der Anbieter schuldet dem Kunden die Zurverfügungstellung der digitalen Inhalte in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Fassung. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, Inhalte zu aktualisieren, zu ergänzen oder zu verbessern, sofern die wesentlichen Funktionen erhalten bleiben.
(4) Die Verfügbarkeit der digitalen Inhalte beträgt 99,5% im Jahresmittel. Ausgenommen sind Zeiten, in denen die Webserver aufgrund von technischen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (z.B. höhere Gewalt, Verschulden Dritter), nicht erreichbar sind, sowie Zeiten für notwendige Wartungsarbeiten.
(5) Der Anbieter behält sich vor, den Zugang zu bestimmten Inhalten zeitlich zu begrenzen oder an bestimmte Bedingungen (z.B. Abschluss vorheriger Module) zu knüpfen.
§ 7 Nutzungsrechte und Urheberrecht
(1) Der Kunde erhält mit vollständiger Zahlung ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der erworbenen digitalen Inhalte für den persönlichen Gebrauch.
(2) Sämtliche Inhalte auf der Website (Texte, Bilder, Videos, Kursmaterialien, Software, Designs etc.) sind urheberrechtlich geschützt und verbleiben im Eigentum des Anbieters oder der jeweiligen Rechteinhaber.
(3) Es ist untersagt, die Inhalte:
- zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich zugänglich zu machen
- zu bearbeiten, zu übersetzen oder zu dekompilieren
- für gewerbliche oder kommerzielle Zwecke zu nutzen (außer zur Anwendung der gelernten Methoden im eigenen Geschäft)
- Dritten zur Verfügung zu stellen oder Zugangsdaten weiterzugeben
- systematisch herunterzuladen oder zu scrapen
(4) Verstöße gegen diese Nutzungsbedingungen berechtigen den Anbieter zur fristlosen Kündigung und zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen.
§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Robin Schaarschmidt, DXMedia360.com, Romain-Rolland-Str. 122, 13089 Berlin, E-Mail: robin@dxmedia360.com, Telefon: 0163/8795789) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts:
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir mit der Ausführung des Vertrags begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags Ihr Widerrufsrecht verlieren.
Bei digitalen Inhalten erfolgt diese Zustimmung im Rahmen des Bestellprozesses, wenn Sie der sofortigen Bereitstellung der Inhalte zustimmen und gleichzeitig bestätigen, dass Ihnen bekannt ist, dass Sie dadurch Ihr Widerrufsrecht verlieren.
§ 9 Mängelhaftung und Gewährleistung
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelansprüche.
(2) Bei digitalen Produkten gilt ein Mangel als behoben, wenn dem Kunden eine neue Version oder ein Update zur Verfügung gestellt wird, das den Mangel behebt.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, offensichtliche Mängel innerhalb von zwei Wochen nach Bereitstellung anzuzeigen. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung anzuzeigen.
(4) Bei gebrauchten Waren gegenüber Verbrauchern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Ablieferung (diese Regelung findet hier jedoch keine Anwendung, da ausschließlich digitale Produkte angeboten werden).
(5) Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf:
- Fehler, die durch unsachgemäße Nutzung entstanden sind
- Probleme, die durch das Endgerät oder die Software des Kunden verursacht werden
- Probleme mit der Internetverbindung des Kunden
- Änderungen oder Eingriffe durch den Kunden oder Dritte
§ 10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Kardinalpflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei einer vom Anbieter übernommenen Garantie.
(5) Haftungsausschluss für Inhalte: Die auf der Website bereitgestellten Informationen und Kursinhalte dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine rechtsverbindliche Beratung dar. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Der Erfolg der vermittelten Marketing-Strategien hängt von vielen Faktoren ab und kann nicht garantiert werden.
§ 11 Datenschutz
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden nur, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist oder der Kunde eingewilligt hat.
(2) Nähere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
§ 12 Verhaltensregeln und Community-Richtlinien
(1) Bei der Nutzung interaktiver Funktionen (z.B. Kommentare, Community-Bereiche, Chat-Funktionen) verpflichtet sich der Kunde:
- keine rechtswidrigen, beleidigenden, diskriminierenden oder anderweitig anstößigen Inhalte zu verbreiten
- keine Spam- oder Werbenachrichten zu versenden
- die Rechte anderer Nutzer und Dritter zu respektieren
- keine falschen Identitäten vorzutäuschen
- keine Inhalte zu teilen, die gegen geltendes Recht verstoßen
(2) Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte, die gegen diese Richtlinien verstoßen, zu löschen und bei schweren oder wiederholten Verstößen den Nutzer auszuschließen.
§ 13 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Bei Einmalkäufen digitaler Produkte wird der Zugang zeitlich unbefristet gewährt, solange der Anbieter die Plattform betreibt.
(2) Bei Abonnements oder wiederkehrenden Zahlungen:
- Die Mindestvertragslaufzeit ergibt sich aus der Produktbeschreibung
- Die Kündigung ist jederzeit zum Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode möglich
- Die Kündigung kann über das Nutzerkonto oder per E-Mail erfolgen
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst mit einer Frist von 30 Tagen einzustellen. In diesem Fall werden bereits gezahlte Entgelte für nicht mehr nutzbare Leistungen anteilig erstattet.
§ 14 Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen, wenn dies erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht wider Treu und Glauben benachteiligt wird.
(2) Über Änderungen wird der Kunde mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail informiert.
(3) Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Folge wird der Kunde in der Änderungsmitteilung besonders hingewiesen.
(4) Bei Widerspruch hat der Anbieter das Recht, den Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fortzuführen oder das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 30 Tagen zu kündigen.
§ 15 Streitbeilegung
(1) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden.
(2) Der Anbieter ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 16 Schlussbestimmungen
(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz entzogen wird.
(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters (Berlin).
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt die Wirksamkeit der AGB im Übrigen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich die AGB als lückenhaft erweisen.